Rancid ist eine Punkband mit Ska-Einflüssen aus Berkeley, Kalifornien. Die Band wurde 1991 von
Tim Armstrong und Matt Freeman, zwei ehemaligen Mitgliedern der Band
Operation Ivy gegründet und durch Lars Frederiksen und Brett Reed vervollständigt. Rancid gelten als eine der einflussreichsten Bands des 90er Jahre Punk-Revivals.
Ihr bis heute erfolgreichstes und bekanntestes Album ist
...And Out Come the Wolves, welches sehr stark von
The Clash und diversen Ska-Einflüssen geprägt ist.
Rancid machten 2005 wegen der vermeintlichen Erkrankung Matt Freemans an Lungenkrebs eine Pause. Die Erkrankung entpuppte sich allerdings als gutartige Gewebsveränderung. Die Band hatte einen Gastauftritt bei dem Stück
Coppers (Brooklyn Version) auf
Dr. Israels Album
Inna City Pressure.
Des Weiteren waren Rancid auch in der Fernsehserie
South Park zu sehen, wo sie kurz den Titel
Brad Logan (von der gleichnamigen Single) spielten.
Auf Rancids Website wurde die Veröffentlichung eines neuen Albums im Frühjahr 2007 angekündigt, welches aber durch den Wechsel am Schlagzeug mehr als zwei Jahre auf sich warten ließ. Das neue Album
Let The Dominoes Fall wurde am 2. Juni 2009 veröffentlicht – wieder von Brett Gurewitz produziert und mit dem neuen Schlagzeuger Branden Steineckert.
Die Bandmitglieder sind teilweise auch in anderen Bands aktiv. Frederiksen ist zum Beispiel auch Mitglied der Gruppe
Lars Frederiksen and the Bastards. Tim spielte unter anderen auch bei
Operation Ivy (zusammen mit Matt Freeman) und den Transplants, er betreibt außerdem das Label
Hellcat Records. Der neue Schlagzeuger Branden Steineckert war früher bei
The Used aktiv.